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OvZ-DDR e.V.

Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen

Politisch motivierte Kindeswegnahmen sind Menschenrechtsverletzungen

Unser Verein arbeitet seit 2008 die zu Unrecht erfolgten „Zwangsadoptionen“ – Kindeswegnahmen auf und setzt sich dafür ein, dass das traurige Kapitel der SED-Diktatur in der ehemaligen DDR nie in Vergessenheit gerät.

In unseren Veranstaltungen machen wir sehr deutlich, was wir von der Politik fordern und zwar im Sinne der politisch historischen Aufarbeitung. Wir können alle nicht mehr so tun, als obes  Zwangsadoptionen nicht gab. Uns Betroffenen hilft es nicht, wenn immer nur viele Worte durch Politiker gesprochen, aber keine Handlungen sichtbar werden. Es sind viele Veränderungen nötig, die gesetzliche Veränderungen durch den Bundestag benötigen.

Ein großer Schritt wäre schon einmal, wenn der Bundestag endlich den Gesetzesentwurf (Drucksache 19/261) vom 19. Dezember 2017 im Sinne der Betroffenen entscheidet. Dieser Antrag musste aufgrund der neuen Regierungsbildung wieder neu gestellt werden und wartet darauf im Bundestag entschieden zu werden.

 

 

 

Nachtrag vom 16. Juni 2018 – aus aktuellem Anlass

Ich schreibe mal jetzt als Betroffene. Als ich gestern das politische Geschehen in Berlin verfolgte, spürte ich sie zum 1. Mal. Ganz leise machte sie sich bemerkbar und dann wurde sie immer deutlicher und deutlicher und zum Schluss kam sie in einer geballten Ladung zum Vorschein. Meine WUT. Als Kind musste ich zusammen mit meinem Bruder die Verhaftung unserer leiblichen Mutter erleben. Das war für uns Kinder ein sehr traumatisches Erlebnis, was bis heute wirkt. Während unsere Mutter erfolgreich strafrechlich rehabiltiert wurde, warten wir Kinder seit sehr vielen Jahren auf die strafrechtliche Rehabilitation unserer zu Unrecht erlebten Heimzeit. Ich wusste gar nicht, dass meine Wut so stark ist. Doch was ich gestern im TV verfolgte, kann ich als Betroffene überhaupt nicht nachvollziehen.

Ich meine die beiden Gesetzentwürfe und deren Bearbeitung. Der eine Gesetzentwurf (Erhöhung der Pateiengelder) wurde nach 10 Tagen (Z.E.H.N. Tagen) beschlossen, während der andere Gesetzentwurf bereits zum 2. Mal vorliegt (wegen neuer Regierungsbildung) und nach erneuten 7 Monaten immer noch nicht für die Betroffenen entschieden ist. Ich finde das so beschämend und das trifft bei mir eine Null-Toleranzgrenze. Das ist in meinen Augen ein falsches politisches Signal gegenüber den Betroffenen.

Vorsitzende des OvZ-DDR e.V.

Beiträge

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Video über eine Veranstaltung

Musik: Bettina Wegner
Video: Steffi Reichert

Vorstand

Vorsitzende: Katrin Behr

stellv. Vorsitzende: Singora-Viola Greiner-Willibald

stellv. Vorsitzende: Sabine Heidenreich

 

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