Die Broschüre ist kostenfrei

(Hrsg.: UOKG e.V.) – 48 S. – gefördert durch die Stiftung Aufarbeitung.

Kooperationspartner des Kongresses: OvZ-DDR e.V.

Für die Zusendung der Broschüre bitten wir Sie, sich an eine der folgende Kontaktdaten zu wenden, um uns Ihre Anschrift mitzuteilen.

per Mail an behr@uokg.de / kurtz@uokg.de
per Fax: 030 55779340
per Telefon: 030 55779354 (Beratungsstelle UOKG)
UOKG e.V., Ruschestraße 103, Haus 1 in 10365 Berlin

 

Entrückte Biografien – Politisch angeordneter Kindesentzug im Unrechtsstaat DDR

UOKG-Kongress

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Das tatsächliche Gespräch fand im Frühjahr 2015 statt.

© OvZ-DDR e.V. – nachgestelltes Gesprächsprotokoll 2015

Die Broschüre beruht auf dem UOKG – Kongress zum Thema DDR-Zwangsadoptionen ENTrückte Biografien – Politisch angeordneter Kindesentzug im Unrechtsstaat DDR“

(in Kooperation mit unserem Verein OvZ-DDR e.V., gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur)

Ort: Besucherzentrum der Gedenstätte Berliner Mauer
Bernauer Straße 119 in 13355 Berlin

Datum: 07.11.2015 in der Zeit von 11 – 18 Uhr   

 

Programm:

11 Uhr Eröffnung des Kongresses

11:10 Uhr * Dokumentation über die Suche eines betroffenen Vaters
* ein nachgestelltes Gesprächsprotokoll zwischen einer betroffenen Mutter und    einer damaligen Verantwortlichen“

11:45 Uhr bis 12:15 Juristische Grundlagen für Rehabilitationen und Defizite bei der Wiedergutmachung des erlittenen DDR-Unrechtes (Benjamin Baumgart, Jurist, Beratungsstelle der UOKG)

12:15 – 13:00 Uhr Fundstücke über  Zwangsadoptionen in der DDR (Dr. Christian Sachse – Historiker, Politikwissenschaftler, lebt in Berlin)

13:00 bis 13:45 Uhr Kaffee – und Imbisspause

13:45 – 14:15 Uhr „Die Arbeit der Clearingstelle Berlin von 1991-1993 und der Zentralen Adoptionsstellen (insbes. der neuen Bundesländer) derzeit“ (Kathrin Otto, Leiterin der Zentralen Adoptionsstelle Berlin- Brandenburg)
14: 15 – 14:30 Uhr Diskussionsrunde

14:30 – 15:00 Uhr „Umgang mit der Thematik, Unterschiede in der Beratung zwischen leiblichen Eltern und adoptierten Kindern; Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Beratungsstelle und Adoptionsvermittlungsstellen; Akten-Herausgabe“  (Katrin Behr: Fachberaterin der UOKG – Bereich -Zwangsadoptionen)

15:45 bis 16:00 Uhr Kaffeepause

16:00 Uhr Traumatische Auslöser und deren Wirkung bis ins jetzige Leben. Therapeutische Erfahrungen zum DDR-Zwangsadoptionen, sowohl mit  leiblichen Eltern, als auch mit zwangsadoptierten Kindern und Sicht auf die Adoptiveltern
(Dr. Stefan Trobisch-Lütge, Psychotherapeut in der Beratungsstelle Gegenwind)

16:45 bis 17:45 Uhr PODIUM – Abschlussrunde
„Perspektiven für die Aufarbeitung von DDR-Zwangsadoptionen und welche Hilfen sind für die Betroffenen nötig“

Moderation: Peter Grimm (Journalist)

Dr. Christian Sachse (Historiker, Politikwissenschaftler)
Dr. Stefan Trobisch-Lütge (Psychologe, Beratungsstelle „Gegenwind“)
Benjamin Baumgart (Jurist, UOKG)
Singora-Viola Greiner-Willibald (Zeitzeugin)
Andreas Laake (Zeitzeuge)
Kathrin Otto (ZABB)

17:45 Resümee

* Nachgestelltes Gespräch – „DDR-Zwangsadoptionen“

Eine betroffene Mutter spricht eine ehemalige Leiterin eines Säuglingsheimes an, warum sie damals von ihr zur Adoptionsfreigabe erpresst hätte?
Die Täterin von einst leugnete alles.

Hätte die betroffene Mutter damals nicht die Adoptionsfreigabe unter Druck unterschrieben, dann hätte sie auch nicht nur ihren neugeborenen Sohn, sondern auch ihre einjährige Tochter verloren.