Opfer verabschieden sich mit großer Freude von Margot Honecker

Opfer verabschieden sich mit großer Freude von Margot Honecker

Nun kann sie nichts mehr leugnen

Mehrere Dutzend Opfer des SED-Regimes der DDR, darunter Betroffene von Zwangsadoptionen und Bewohner von Jugendwerkhöfen, versammeln sich am Alexanderplatz in Berlin, um den Tod von Margot Honecker zu feiern.

Die Veranstaltung wurde in Rücksprache mit dem Initiator Stefan Lauter, durch den OvZ-DDR e.V. polizeilich angemeldet.

Heute um 14 Uhr ist der Treff an der Weltzeituhr. Initiator ist Stefan Lauter, der vor vielen Jahren schon diese Idee hatte und der wir uns gerne anschliessen. Jede anwesende Person ist selbst dafür verantwortlich, dass was er / sie mitbringt, zum Schluss auch selbstsändig zu entsorgen.

Geschädigte durch das damaligen DDR-Ministerium für Volksbildung (Ministerin Margot Honecker) möchten mit dem Tod der einstigen Ministerin auf ihre Schicksale aufmerksam machen.

UOKG-Pressemitteilung zum Tod Margot Honeckers – Link

Artikel der BZ – Link


Weitere Bilder vom Fotografen Thorsten Strasas finden Sie unter dem Link

Foto: Thorsten Strasas

 

Aufarbeitung von und Entschädigung für erlittenes SED-Unrecht – 13.06.2015

Aufarbeitung von und Entschädigung für erlittenes SED-Unrecht – 13.06.2015

Kundgebung

13.06.2015

Unsere 6. Kundgebung findet am Samstag, den 13.06.2015 in der Zeit von 13 – 15 Uhr auf dem Pariser Platz, vorm Brandenburger Tor in Berlin statt.

Bild: Orlando El Mondry

Dieses Bild ist unser Statement gegen das beschämende Urteil des BGH 4. StR 525/13 vom 25.03.2015.

Es wurde am Anfang der Veranstaltung (13.06.2015) aufgenommen, wo noch nicht alle Teilnehmer da waren.

Kundgebung: Aufarbeitung von DDR-Unrecht - Aufnahme vergessener Opfergruppen in das StRehaG

Weitere Bilder finden Sie unter Sozialfotografie

Opfer des DDR-Regimes protestieren in Berlin

Weitere Bilder finden Sie  über Thorsten Strasas

„Aufarbeitung von und Entschädigung für erlittenes SED-Unrecht“ – Vergessene DDR-Opfergruppen fordern ihre sofortige Aufnahme in die Rehabilitierungsgesetze (StRehaG)

Bald jährt sich der 25. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung. Für die Politik ein Fest, wo man alles hoch loben kann, wie doch alles verbessert wurde. Es ist viel passiert, keine Frage, doch sie haben es in den 25 Jahren nicht geschafft, alle Opfergruppen – die schlimme menschenrechtsverletzende Dinge in der DDR-Diktatur erleben mussten – zu entschädigen.

Diese Einladung gilt für alle betroffenen DDR-Opfergruppen, Interessierten und Unterstützer.

WIR stehen IMMER und IMMER wieder gemeinsam auf, um für unsere Wiedergutmachung der an uns ausgeübten Menschenrechtsverletzungen zu kämpfen.

Erhebt euch mit uns, zeigt euch und ihr werdet nicht nur sehen, sondern auch tief in euch spüren, dass wir uns gegenseitig stärken und aus der alten Ohnmacht der Traumata wie ein Phönix aus der Asche aufsteigen. Nur Mut, ihr seid nicht alleine.

  • Du hast es satt, dass dein erlebtes Leid in der DDR-Diktatur von der Politik übersehen wird?
  • Du hast es satt, dass dein erlebtes Unrecht immer wieder mit anderem Unrecht verglichen wird?
  • Du hast es satt, dass andere zu dir sagen: „Mein Erlebtes war aber schlimmer als deins!“?
  • Du hast es satt, dass andere Entschädigungen erhalten und du nicht?
  • Du hast es satt, dass du durch die Rehabilitierungsgerichte immer wieder abgelehnt wirst?
  • Du hast es satt, dass die zuständigen Gerichte immer nur auf den Einweisungsbeschluss (betrifft ehemalige DDR-Heimkinder) schauen und stattdessen deine menschenrechtsverletzende Erlebnisse im Heim zu ignorieren?
  • Du hast es satt, dass man dir deine Akten vorenthält?
  • Du hast es satt, dass sexueller Missbrauch, z.B. durch Erzieher, nicht bestraft wurde und es heute immer noch Kavaliersdelikt angesehen wird und somit Täter straffrei ausgehen?
  • Du hast es satt weiterhin nur als „meckerndes“ Opfer wahrgenommen zu werden, weil dich deine Traumata „auffressen“?

Willst du dich von einem passiven Opfer in einen aktiven Betroffenen verwandeln?

Ja?

Dann bist du hier richtig. Steh auf und schließe dich uns an. Wir gehen in die Öffentlichkeit. Hör auf, dich auf der Couch zu verkriechen, denn dort wird es nicht besser, und werde mit uns zusammen stark. WIR wollen MIT EUCH gemeinsam und vereint zeigen, dass es UNS gibt und wir nicht länger den Mund halten.

Es gibt keinen Unterschied zwischen unseren verschiedenen Gruppen, denn WIR sind alle auf unterschiedliche Art und Weise von DDR-Unrecht betroffen.

WIR sind hier, WIR sind laut, weil man uns die Rechte klaut!

 

Künstlerische Performance zum Thema DDR-Heimkinder

Aufführung und Choreografie: Tina Blankenfeld

Künstlerische Performance zum Thema DDR-Zwangsadoptionen

Aufführung und Choreografie: Tina Blankenfeld

Aufarbeitung von DDR-Unrecht – 18.04.2015

Aufarbeitung von DDR-Unrecht – 18.04.2015

Kundgebung

18.04.2015

KUNDGEBUNG am Samstag, den 18.04.2015 in der Zeit von 11 – 13 Uhr an der Weltzeituhr in Berlin, Alexanderplatz 1

KUNDGEBUNG am Samstag, den 18.04.2015 in der Zeit von 11 – 13 Uhr an der Weltzeituhr in Berlin, Alexanderplatz 1

zum Thema:
Aufarbeitung von DDR-Unrecht – Vergessene DDR-Opfergruppen fordern ihre Aufnahme in die Rehabilitierungsgesetze

Veranstalter: OvZ-DDR e.V. (Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen) in Kooperation mit der UOKG e.V.

Diese Einladung gilt für alle betroffenen DDR-Opfergruppen, Interessierten und Unterstützer.

WIR werden uns IMMER und IMMER wieder erheben und gemeinsam unsere Löwenkräfte bündeln, um für unsere Menschenrechte zu kämpfen und deswegen gehen wir auf die Straße.

Erhebt euch mit uns, zeigt euch und ihr werdet nicht nur sehen, sondern auch tief in euch spüren, dass wir uns gegenseitig stärken und aus der alten Ohnmacht der Traumata wie ein Phönix aus der Asche aufsteigen. Nur Mut, ihr seid nicht alleine.

Du hast es satt, dass dein erlebtes Leid in der DDR-Diktatur übersehen wird? Du hast es satt, dass Unrecht immer wieder mit anderem Unrecht verglichen wird? Du hast es satt, dass andere zu dir sagen: „Mein Erlebtes war aber schlimmer als deins!“? Du hast es satt, dass andere Entschädigungen erhalten und du nicht? Du hast es satt weiterhin nur als meckerndes Opfer wahrgenommen zu werden? Willst du dich von einem passiven Opfer in einen aktiven Betroffenen verwandeln?

Ja?

Dann bist du hier richtig. Steh auf und schließe dich uns an. Wir gehen in die Öffentlichkeit. Hör auf, dich auf der Couch zu verkriechen, denn dort wird es nicht besser, und werde mit uns zusammen stark.
WIR wollen MIT EUCH gemeinsam und vereint zeigen, dass es UNS gibt.

Link von einer unserer letzten Kundgebungen von 2014

Es gibt keinen Unterschied zwischen unseren verschiedenen Gruppen, denn WIR sind alle auf unterschiedliche Art und Weise von DDR-Unrecht betroffen.

WIR sind hier, WIR sind laut, weil man uns die Rechte klaut!

 

Vergessene DDR-Opfergruppen fordern ihre Aufnahme in die Rehabilitierungsgesetze – 04.10.2014

Vergessene DDR-Opfergruppen fordern ihre Aufnahme in die Rehabilitierungsgesetze – 04.10.2014

Kundgebung / Aufzug

04.10.2014 in der Zeit von 12 – 15 Uhr zum Thema

Video von der Veranstaltung

Veranstalter

OvZ-DDR e.V. (Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen) in Kooperation mit der UOKG e.V.

Termin: Samstag 04.10.2014 von 12-15 Uhr

Ort: Treffpunkt: an der Weltzeituhr, Alexanderplatz 1 in Berlin – Mitte

 

Aufzug (Demonstration)

Start: 12 Uhr an der Weltzeituhr – Karl-Liebknecht-Straße – Spandauerstraße – Rathausstraße (am roten Rathaus) – Gondarstraße – Weltzeituhr

mit anschließende Kundgebung: ab 13 Uhr bis 15 Uhr (auf dem Alexanderplatz an der Weltzeituhr)

 

„Vergessene DDR-Opfergruppen fordern ihre Aufnahme in die Rehabilitierungsgesetze!“

Diese Einladung gilt für alle Betroffenen, Interessierten und Unterstützer.
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Du hast es satt, dass dein erlebtes Leid in der DDR-Diktatur übersehen wird? Du hast es satt, dass Unrecht immer wieder mit anderem Unrecht verglichen wird? Du hast es satt, dass andere zu dir sagen: „Mein Erlebtes war aber schlimmer als deins!“? Du hast es satt, dass andere Entschädigungen erhalten und du nicht? Du hast es satt weiterhin nur als meckerndes Opfer wahrgenommen zu werden? Willst du dich von einem passiven Opfer in einen aktiven Betroffenen verwandeln?

Ja?

Dann bist du hier richtig. Steh auf und schließe dich uns an. Wir gehen in die Öffentlichkeit. Hör auf, dich auf der Couch zu verkriechen, denn dort wird es nicht besser, und werde mit uns zusammen stark.
WIR wollen MIT EUCH gemeinsam und vereint zeigen, dass es UNS gibt.

Link von einer vorhergehenden Kundgebung: http://youtu.be/ JHGkcnRewn8

Unser Motto ist: „Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Rechte klaut!“

Wieder und wieder werden WIR gemeinsam darauf aufmerksam machen, dass es UNS IMMER NOCH gibt (Heimkinder, Betroffenen von Zwangsadoptionen, verfolgte Schüler, Zwangsausgesiedelte und viele andere verfolgte Gruppen) und bisher bei den bestehenden Rehabilitierungsgesetze nicht beachtet wurden. Stattdessen mussten wir Jahr für Jahr, Monat für Monat, Tag für Tag, Stunde für Stunde, Minute für Minute, Sekunde für Sekunde mit den Auswirkungen der Traumata leben.

Es gibt keinen Unterschied zwischen unseren verschiedenen Gruppen, denn WIR sind alle auf unterschiedliche Art und Weise von DDR-Unrecht betroffen.

Zum Beispiel kann es nicht sein, dass bei der Beantragung der strafrechtl. Rehabilitierung von Heimzeiten die traumatisierten Erlebnisse ignoriert werden, sondern nur auf deren Einweisungsbeschlüsse geschaut wird.

Es kann auch nicht sein, dass die Täter, welche sexuellen Missbrauch an euch verübt haben, ungestraft „davon“ kommen, weil es für diesen Strafbestand eine Verjährungsfrist gibt. Deshalb fordern wir, dass diese aufgehoben wird. Opfer vom sexuellen Missbrauch reden über ihre Erlebnisse erst viele Jahrzehnte später, während sich die Täter in Sicherheit wiegen. Hier muss dringend die gesetzliche Verjährungsfrist aufgehoben werden. Sexueller Missbrauch ist psychisches „Mord“ an der Seele eines Unschuldigen.

Wir wollen weiterhin u.a. auf die Ungleichbehandlung aufmerksam machen, was die Anmeldefristen für den Heimfond Ost und die strafrechtliche Rehabilitierung betreffen.

WIR wollen für mehr Aufklärung in den Bildungseinrichtungen sorgen. Die DDR als Diktatur und ein Teil der gesamtdeutschen Geschichte wird in den Schulen im Lernstoff nicht mehr als 2 Wochen behandelt, siehe Vergleich 2. Weltkrieg. Das verklärt ALLES, was die DDR betraf.

WIR fordern die Aufklärung über eine erfolgte Adoption. Viele Adoptierte waren vor ihrer Adoption in einem Heim. Wenn sie über den Status bis jetzt nicht aufgeklärt wurden bzw. bald werden, können sie keine Leistungen aus dem Heimfond Ost beantragen.

WIR fordern die Rehabilitierung von Zwangsadoptionen und deren Auflösungen, wenn dies von den Betroffenen gewünscht wird.

WIR fordern strafrechtlliche Rehabilitierung für die Betroffenen die in DDR-Spezialheime, DDR-Durchgangsheimen und Jugendwerkhöfen waren.

WIR kämpfen um unsere Rehabilitierung der Menschenrechtsverletzungen , die uns in der DDR angetan wurden.

Wir fordern die Aufhebung der Verjährungsfristen bei sexuellem Missbrauch, denn dieser „Tod“ an einer Menschenseele ist immer existent, während die Täter unbehelligt weiter leben. Es kann nicht sein, dass ein Kind / Jugendlicher, der so etwas in staatlichen Einrichtungen erleben musste, nur einen Fond in Anspruch nehmen darf. Geld alleine löscht das Leiden bei den Betroffenen nicht aus. Sie brauchen zusätzlich therapeutische Hilfsangebote und ebenso auch das Gefühl, dass ihre Peiniger nicht ungestraft „davon“ kommen, während die Betroffene Tag für Tag mit diesem Unrecht leben müssen.

WIR fordern die Regierung als Rechtsnachfolge-Staat der DDR auf, endlich, nach fast 25 Jahren, die Verantwortung zu übernehmen.

Was könnt ihr machen? Kommt zu unserer Veranstaltung. Bringt entsprechende Plakate oder sonstiges mit, was für EUER Thema wichtig ist.

Was müsst ihr dafür investieren? Eure Zeit, eure Kraft und die Fahrkosten. Schließt euch in euren Gruppen zusammen und bildet Fahrgemeinschaften, um Kosten zu sparen.

 

Betroffene von DDR-Zwangsadoptionen protestieren in Berlin – 02.08.2014

Betroffene von DDR-Zwangsadoptionen protestieren in Berlin – 02.08.2014

Kundgebung

02.08.2014

Veranstalter:
OvZ-DDR e.V. (Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen) in Kooperation mit der UOKG e.V.

Wir möchten euch alle (Betroffene, Interessierte) sehr herzlich zu unserer nächsten Veranstaltung einladen.

Was wollen wir erreichen? Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass es noch viele Opfergruppen gibt, die bisher zu wenig beachtet werden. Es gibt keinen Unterschied, ob es die Gruppe der Betroffenen von DDR-Zwangsadoptionen betrifft oder die Gruppe von Kinder und Jugendlichen, die in DDR-Spezialheimen / Jugendwerkhöfen waren oder ob es die verfolgten Schüler sind oder die sexuell missbrauchten Opfer in DDR-Einrichtungen betrifft u.v.m..

Fakt ist, dass wir alles Kinder und Jugendliche waren. Wir alle wurden auf unterschiedlicher Art und Weise in unserem Leben beschnitten und wir müssen bis heute mit den Auswirkungen leben.

Wir wollen auf die Ungleichbehandlung aufmerksam machen, welche die Annahmefristen für den Heimfond Ost und die strafrechtliche Rehabilitierung betreffen.

Wir wollen mehr Aufklärung in Bildungseinrichtungen. Die DDR wird in den Schulen nicht mehr als 2 Wochen behandelt, im Vergleich zum 2. Weltkrieg.

Wir fordern strafrechtlliche Rehabilitierung für die Betroffenen die in DDR-Spezialheime und Jugendwerkhöfen waren.
Wir fordern unbegrenzte therapeutische Hilfe für Missbrauchsopfer, die so etwas in DDR-Heimen erleben mussten.
Wir fordern die Aufklärung über eine erfolgte Adoption. Viele Adoptierte waren vor ihrer Adoption in einem Heim. Wenn sie über den Status bis jetzt nicht aufgeklärt wurden bzw. bald werden, können sie keine Leistungen aus dem Heimfond Ost beantragen.
Wir fordern die Rehabilitierung von Zwangsadoptionen und deren Auflösungen, wenn dies von den Betroffenen gewünscht wird.
Wir fordern Anerkennung und weitere Aufarbeitung des erlebten SED-Unrechts. Wir sind keine Täter, sondern Opfer!

Ein paar Fragen, warum wir diese Veranstaltung ins Leben rufen.
Wer fragt nach uns? Niemand!
Warum? Weil die Öffentlichkeit von uns kaum etwas wahrnimmt.
Woran liegt das? Die Betroffenen äußern sich über ihr Schicksal, und aus unterschiedlichen Gründen, nicht bzw. kaum in der Öffentlichkeit.
Wieso nicht? Scham, Angst, keine Kraft dafür, Krankheit, Resignation
Ändern wir etwas damit? NEIN! Es wird niemand an unserer Tür klopfen und nachfragen, ob wir Hilfe bei der Bewältigung unserer Traumen benötigen oder wie man uns helfen kann, dass wir damit leben können.
Was können wir machen? Wir können ALLE auf die Straße gehen und auf uns aufmerksam machen.
Bringt das etwas? Das werden wir herausfinden, wenn wir es tun?
Was, wenn es nichts bringt? Wir können weiter herum jammern und meckern, wie ungerecht die Welt doch ist oder wir können in den Spiegel sehen und sagen, dass wir es ZUSAMMEN probiert haben und nicht aufgeben werden. Wir können erkennen, dass wir nicht allein mit unseren Traumen dastehen und das ein Zusammenhalt aller Beteiligten eine enorme Kraft für jeden Einzelnen sein kann. Und, wir haben und werden nicht aufhören, um Gehör in der Öffentlichkeit zu bekommen.
Worum geht es nicht? Es geht nicht darum, dass jeder für sich alleine kämpft. Jeder Mensch, jede Hilfsorganisation, jede Aufarbeitungsorganisation hat seine Daseinsberechtigung und ist für jedes einzelne Thema wichtig.
Was könnt ihr machen?
Kommt zu unserer Veranstaltung. Bringt entsprechende Plakate oder sonstiges mit, was für euer Thema wichtig.
Was müsst ihr dafür investieren?
Eure Zeit, eure Kraft, euren Willen, euren Mut und die Fahrkosten. Schließt euch in euren Gruppen zusammen und bildet Fahrgemeinschaften, um Kosten zu sparen.

Opfer von Zwangsadoptionen in der DDR protestieren in Berlin

Fotos und Text vom Fotografen Thorsten Strasas   (bitte klicken Sie auf den Link, um sich die beeindruckenden Bilder von ihm anzuschauen)

Opfer von Zwangsadoptionen in der DDR protestieren in Berlin

Rund 200 Opfer des Systems der Zwangsadoprionen in der DDR protestieren zum dritten Mal in Berlin, um auf ihr Schicksal und die fehlende Anerkennung und Entschädigung durch die Bundesrepublik aufmerksam zu machen. Zudem steht auch immer noch die Suche nach Angehörigen im Vordergrund. Ihnen schlossen sich auch Opfer von Zwangsarbeit in Gefängnissen und anderem Unrecht in der DDR an. Neben einem Infostand am Brandenburger Tor wurde auch auf einer Strecke zur Siegessäule und zurück demonstriert. Organisiert werden die Aktionen u.a. vom Opferverein OvZ-DDR e.V. (Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen). Aktualität erhält der Protest vor dem Hintergrund, dass Fristen für Entschädigungszahlungen auslaufen.

Kundgebung zum Internationaler Tag des vermissten Kindes – 25.05.2014

Kundgebung zum Internationaler Tag des vermissten Kindes – 25.05.2014

Kundgebung / Aufzug

25.05.2014 in der Zeit von 12 – 15 Uhr

Veranstalter:

OvZ-DDR e.V. (Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen) in Kooperation mit der UOKG e.V.

Termin: Samstag 04.10.2014 von 12-15 Uhr

Video von der Fotografin Michaele Ellguth

 

Veranstaltung 25.05.2014 ist der „Internationaler Tag des vermissten Kindes“ und aus diesem Grund planen wir (OvZ-DDR e.V. – Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen) die nächste Aktion.

Wir sind auf eure Hilfe angewiesen und würden sehr freuen, wenn ihr uns bei der Kundgebung mit eurer Anwesenheit unterstützt.

Wir wollen darauf aufmerksam machen, wie viele Familien in der DDR entfremdet wurden, in dem man die Kinder aus nicht-systemkonformen Familien heraus nahm und in systemkonforme Familien steckte.

Die Betroffenen erheben sich und brechen ihr jahrzehntelanges Schweigen.

Wir fordern von der Politik, dass dieses traurige Kapitel DDR-Zwangsadoption endlich politisch und historisch aufgearbeitet wird.

Wir fordern mehr Rechte für die Adoptierten und deren leiblichen Eltern (komplette Akteneinsicht und Herausgabe in Kopie).

Wir fordern rechtliche Grundlagen, um Zwangsadoptionen bei Bedarf auflösen zu können.

Wir fordern Überprüfungen der alten Kader, die immer noch auf ihren Stühlen in den Adoptionsvermittlungsstell en sitzen und nötige Konsequenzen.

Wir fordern die Sicherung der Adoptionsakten. Immer wieder muss festgestellt werden, dass Adoptierte berichten, dass bei einem Termin die Akte plötzlich dünner geworden ist.

Wir fordern die Einberufung eines Runden Tisches.

Wir fordern die Aufklärung des Adoptionsstatus bei Adoptierten. Immer noch wissen viele Adoptierte nicht, dass sie adoptiert wurden.

Liebe Grüße,

OvZ-DDR e.V.

 

 
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