Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten wir Sie hiermit zur Kundgebung Vergessene DDR-Opfergruppen fordern ihre Aufnahme in die Rehabilitierunsgsgesetze
einladen.

Datum: 18.04.2015
Zeit: 11-13 Uhr
Ort: Weltzeituhr am Alexanderplatz
Veranstalter: OvZ-DDR (Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen) in Kooperation
mit der UOKG e.V.

Die Regierungsparteien haben in in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart und beschlossen, die monatlichen Zuwendungen für Opfer der politischen Verfolgung in der DDR/SBZ ab Januar 2015 zu erhöhen. Bisher wurde bekannt, dass eine Erhöhung der Opferrente sowie der Leistungen für beruflich Verfolgte geplant ist.

Dies ist aus der Sicht der SED-Opfer jedoch reine Symbolpolitik und löst die tatsächlichen Probleme noch nicht mal ansatzweise. Fast alle Forderungen der Opferverbände blieben ungehört. Neben der Beseitigung von bürokratischen Schikanen und unzumutbaren Beweisanforderungen in den Entschädigungsgesetzen fordern die Opferverbände vor allem die Besserstellung von Opfergruppen, die bislang noch überhaupt nicht oder nur unzureichend entschädigt werden.

Die menschenrechtsverachtende Praxis der DDR-Repression beschränkte sich nämlich nicht allein auf die politische Haft. Betroffen sind namentlich Opfer von Zwangsadoptionen, von Zersetzung, von Zwangsaussiedlungen an der innerdeutschen Grenze, sowie verfolgte Schüler und Studenten. Auch bei der
Entschädigung von DDR-Heimkindern gibt es noch erhebliche Defizite.

Mit unserer Kundgebung wollen wir den Gesetzgeber an seine Verpflichtung erinnern, auch diesen Opfergruppen, die er bisher ignoriert hatte,
die verdiente Gerechtigkeit zuteil werden zu lassen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie über die geplante Demonstration berichten könnten.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter den untenstehenden Kontaktdaten zur Verfügung.
Wir bitten Sie um Anmeldung bei Katrin Behr, Fachberaterin für Zwangsadoptionen, unter der
Adresse:
behr@uokg.de
030 / 55 77 93 54