Ohne Wurzeln keine Flügel

Projekt des MRZ Cottbus

Ein historisch-politischer Workshop mit künstlerischen Mitteln

Etwa 18 alleinstehende Frauen setzten sich mit den Praktiken der Zwangsadoption und der Heimerziehung in der DDR auseinander und stellten Bezüge zwischen den damaligen Erziehungsmethoden und ihren eigenen Vorstellungen von Familie und Erziehung her. In einzelnen Treffen im MRZ sprachen sie mit den Zeitzeugen/ Betroffenen aber auch Experten der Jugendhilfe in der DDR und heute, besuchten die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau, reflektierten ihre eigenen Vorstellungen von Erziehung und verarbeiten ihre Erkenntnisse, Eindrücke und Wünsche in Tonwerken sowie Kurzgeschichten.

Quelle

 

Lesung aus dem Buch „Entrissen – Der Tag, als die DDR mir meine Mutter nahm“

mit anschließendem Zeitzeugengespräch.

Zeitzeugen: Andreas L. und Katrin Behr

Im Anschluss suchten die Schüler noch einmal das Gespräch, um sich rührend bei uns zu bedanken. Teilweise waren sie sehr aufgewühlt, fassungslos und zu Tränen gerührt. Mit den jungen Müttern konnten wir im Anschluss noch gemeinsam speisen und miteinander reden. Danke an das Menschenrechtszentrum Cottbus e. V., die so eine Veranstaltung ermöglichte. Es war sehr berührend.

Die Gruppe von jungen Frauen hat unsere OpenAirAusstellung im MRZ ausgebessert, die aufgrund von Witterungsbedingungen beschädigt war. Nun sieht sie wieder wie neu aus. Vielen Dank an die fleißigen Helferinnen.