OvZ-DDR e.V.

Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen

Vorstellung des Vereins 

Am 01. Februar 2008 wurde der Verein in Gera gegründet und am 22.05.2008 im Vereinsregister Gera eingetragen. Die Vereinsmitglieder haben das gemeinsame Ziel die erfolgten „Zwangsadoptionen“ – Kindeswegnahmen aufzuarbeiten und sich dafür einzusetzen, dass das traurige Kapitel der SED-Diktatur in der ehemaligen DDR nie in Vergessenheit gerät.

 

Das Engagement des Vereins ist breit gefächert

Wir führen regelmäßig öffentliche Veranstaltungen wie Kundgebungen, Aufzüge, Zeitzeugengespräche, Unterstützung bei Schülerprojekten, Projekte in verschiedenen ehemaligen DDR-Haftanstalten (z.B. MRZ Cottbus und Lern- und Gedenkort Gefängnis Kaßberg) durch. Selbstverständlich führen wir Gespräche mit Politikern, um diese für die Bedürfnisse der SED-Opfer zu sensibilisieren und mehr.

Weitere Unterstützung von:

Viele Betroffene wurden vor ihrer Adoption in einem Heim der DDR untergebracht. Ebenso waren viele leibliche Mütter selbst in einem Heim, was schon die Grundlage dafür war, dass man sie als nicht fähig einschätzte, Kinder im sozialistischen Sinne zu erziehen. Aus diesem Grund sind wir zeitgleich von Thematik DDR-Heimerziehung betroffen und fühlen uns mit der Opfergruppe ehemaligen Heimkindern verbunden. Aus diesem Grund unterstützen wir als Verein auch die Öffentlichkeitsarbeit von ehemaligen DDR-Heimkindern.

Der Verein arbeitet im HomeOffice

Alle Mitglieder arbeiten ehrenamtlich. Wir haben kein eigenes Büro und der Vorstand arbeitet von Zuhause aus.

Finanzierung des Vereins

Wir freuen uns über jede Spende, die unseren Verein in seiner Arbeit unterstützt. Der Verein arbeitet seit seiner Gründung nur aus Eigenmitteln – Mitgliedsbeiträgen, Spenden durch Dritte und mit viel Eigeninitiative.

 

Der Verein ist in Berlin ansässig

Seit dem 13.06.2012 ist der Verein in Berlin ansässig.

Die postalische Anschrift ist in der ehemaligen Stasi-Zentrale in Berlin Lichtenberg

(Ruschestraße 103 – Haus 1 in 10365 Berlin).

 

Partnerschaften

Der Verein OvZ-DDR e.V. ist Mitglied in der UOKG – Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft e.V.

Der OvZ-DDR e.V. fühlt sich der freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik verpflichtet. Politischer Extremismus, Rassismus und Antisemitismus jeglicher Ausprägung haben in unserem Verein keinen Platz.